Turnbund Höntrop

Dein Verein im Höntroper Herzen!

Nach dem direkten Aufstieg in die Landesliga heißt es dort ankommen und gut mitspielen. Ziel ist der Klassenerhalt, um sich in der Liga zu etablieren. Motivierte Spieler sind jederzeit herzlich zum Probetraining willkommen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

20:00-22:00

Freitag

19:00-21:00

Nach zuletzt vier Siegen in Folge und dem überraschendem Sprung an die Tabellenspitze zeigte sich, dass die Mannschaft offenbar noch nicht reif für diese Höhenluft ist.

Gegen den sehr dezimierten Gastgeber TVE Vogelsang, der nur mit sieben Spieler und ohne Libero antrat, hat das ebenfalls nicht bestbesetzte Höntroper Team dennoch eine große Chance sich ganz oben festzusetzen verpasst.

Die Höntroper, in der Max Vincent als Libero vertrat, hatte leider keine weitergehende Unterstützung aus der erfolgreichen dritten Mannschaft. Dafür passte es für Artem, der mit einem Doppelspielrecht ja eigentlich für Humann Essen aktiv ist.

Im insgesamt ausglichenem ersten Durchgang konnte sich kein Team wirklich einmal absetzen. Erst in der Chrunchtime waren es die Höntroper, die sich leise davonschlichen und beim 24:22 gleich zwei Satzbälle hatte. Diese konnten jedoch nicht genutzt werden. Die erste Chance der Gevelsberger wurden dann beim 24:25 noch abgewehrt, aber die zweite Möglichkeit führte dann zum Erfolg des TVE (27:25).

Im zweiten Satz waren die Höntroper nicht wirklich bereit sich zu wehren. Zu viele einfache Fehler und die zunehmende Cleverness des Gastgebers führten am Ende zum recht deutlichen 20:25.

Deutlich klarer waren die Aktionen dann im dritten Satz, als der Turnbund es viel besser schaffte die Schwächer der Eintracht auszunutzen. Als die Mannschaft schon mit 11:5 und später 21:14 führte, schien alles für eine Wende im Spiel bereitet zu sein. Es folgte allerdings eine schwache Phase ind er Annahme, als der gegnerische Zuspieler gleich sechs Aufschlagwinner mit viel Topspin im Höntroper Feld paltzierte. Trotz mehrfacher Ansprache und eines Wechsel gelang es erst spät diese Serie zu unterbrechen. Am Ende reichte es hier zu einem 25:23 und die Möglichkeit das Spiel zu wenden.

Diese Möglichkeit bot sich allerdings nur bis zum 5:8. Denn dann folgte die wohl schlechteste Annahmeserie der zweiten Mannschaft ever. Sie kassierte gleich elf zwar gut geschlagene, aber dennoch zu verteidigende Floater in Folge, die fast alle zu direkten Punkten führten. Zwei Auszeiten, der einzig mögliche Wechsel, die Herausnahme des Liberos und die Veränderung des Annahmeriegels halfen trotz lautstarkter Anprache des Trainers leider viel zu spät. Am Ende ging der Satz mit 8:25 destaströs zu ende.

Mit der Niederlage rutscht das Team zurück auf Platz vier der Landesliga, belibt aber mit fünf Punkten vor der Abstiegszone in der oberen Hälfte der Tabelle verankert und als Aufsteiger absolut im Soll.

Trainerkommentar: "Das war heute in weiten Teilen leider eine eher schwache Vorstellung. Dabei hatten wir gegen einen personell nicht voll aufgestellten Gegner eine echt gute Chance uns oben festzusetzen. Wenn man zudem bedenkt, dass der Kapitän als vermeindlich bester Spieler, die ganze Zeit draußen war und (illegallerweise) den Coach gemacht hat, dann haben wir wirklich einiges falsch gemacht. Zudem hat man dem Gastgeber angemerkt, dass er aus insbesondere aus dem ersten Satz seine Schlüsse gezogen hat. Statt wild gegen unseren Block anzugreifen, wurden meistens die Finger gesucht oder die Lücken angespielt. Darauf waren wir leider nicht in der Lage ausreichend zu reagieren. Allerdings muss ich meinem Team auch den Vorwurf machen, dass es selbst nicht die richtigen Schlüsse gezogen hat. Wenn man nach mehreren gleichen Bällen nicht für die Folgesituation reagiert, dann ist da auf jeden Fall noch Luft nach oben."