Dabei startete die Mannschaft im ersten Satz alles andere als gut. Viele Fehler und zu wenig Abstimmung führten am Ende zum deutlichen 15:25.
Umso überraschender war dann das Auftreten im zweiten Durchgang, als das Team sich immerwieder einen Vorsprung erarbeiten konnte. Allerdings kassierte die Höntroper Männer zwischenzeitlich auch mal sechs Punkte in Folge, als in der Annamhe einfach nicht konsequent auf die Aufschläge reagiert wurde. Am Ende reichte es aber mit dem deutlichen 25:19 zum Satzausgleich.
Allerdings schienen anschließend wieder alle Gute Ansätze wieder vergessen und die Mannschaft ging erneut mit 17:25 als deutlicher Verlierer aus dem Satz.
Nun hies es alle Kräfte bündeln und die richtigen Schlüsse ziehen. Dies gelang zunächst auch sehr gut und der TBH lag mit bis zu fünf Punkte vorne. Allerdings fand MTG wieder ins Spiel und so entwickelte sich eine sehr spannendes Schlußphase. Beim 24:21 hatte die Mannschaft bereits drei Chancen, um den Tie-Break zu erreichen, die allerdings allesamt nicht genutzt werden konnten. Stattdessen mussten die Höntroper Jungs beim 24:25 sogar einen Matchball abwehren. Nach dem Ausgleich galt es beim 25:26 den zweiten Matchball abzuwehren, was erneut gelang. Satzball vier konnten die Essener dann beim 27:26 noch abwehren, ehe dann der fünfte beim 30:28 zum Satzausgleich und damit in den Tie-Break führte.
Im Entscheidungssatz ging Horst mit einer 6:8-Führung in den letzten Seitenwechsel. Nach dem 6:9 und anschließendem 8:12 war die Messe für die Höntroper eigentlich schon gelesen. Aber der an diesem Tag entwickelte Kampfgeist blieb auf dem Feld und als dann beim 14:15 der dritte Matchball abgewehrt wurde, schien die Überraschung greifbar. Am Ende holte sich der TBH mit 17:15 den Satz und den Sieg im Tie-Break. Nach dem Spielverlauf alles andere als erwartbar.
Trainerkommentar: "Wir haben heute mehrfach mit dem Rücken zur Wand gestanden und uns mutig ins Spiel zurückgekämpft. Dieses Spiel hat deutlich gezeigt, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, sondern machmal auch die, die mehr fightet und dann das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hat. Ein Dank an Hlib, der als Alternative im Mittelblock die Mannschaft unterstützt hat."




