Die weibliche U12 setzt sich in diesem jahr aus Spielerinnen zusammen, die in der weiblichen U13 und U14, sowie in der gemischten U13 spielen. Ziel ist bei der Bezirksmeisterschaft eine ähnlich gute Rolle zu spielen, wie im Vorjahr, als dort mit dem 3.Platz der Sprung auf das Siegerpodest geschafft wurde.

Trainingszeiten: 
Dienstag

17:00-18:30

Freitag

16:00-17:30


Fast fünf Wochen, aber nur vier Trainingseinheiten nach der Bezirksmeisterschaft der wU12 stand die Qualifikationsrunde zur Westdeutschen Meisterschaft an. Dafür musste das Team nach Werne reisen.

Im ersten Spiel ging es direkt gegen einen Favoriten - SV EMS Westbevern. Der TBH zeigte sich total verschlafen und überfordert mit der Situation. Viel zu selten gelang es, die beste Spielerin des Gegners aus dem Spiel zu nehmen. Westbevern konnte "total entspannt" Druck auf Höntrop ausüben und die Höntroperinnen waren dem nicht gewachsen. Die Spielerinnen vom TBH wussten gar nicht was los war und wohin mit sich. Auch ein "Wachrütteln" zwischen den Sätzen gelang den Trainern nicht. Folgerichtig ging das Spiel verloren.

Im zweiten Spiel sollte dann alles besser werden. Hier musste das Team gegen den Werdener TB ran. Doch auch hier zeigte sich eine total verunsicherte Mannschaft. Viele liebe Bälle zum Gegner, dafür möglichst komplizierte Bälle zum eigenen Mitspieler. Es war zum Haare raufen.. erst als der Werdener TB seinen ersten Matchball hatte, fanden die Mädels in die Spur. Auf einmal wurde laut angefeuert, es wurde viel gelaufen und vor allem endlich gerufen! Leider reichte es doch nicht für einen Sieg, so dass der TBH auf dem dritten Platz in der Vorrunde landete.

Im Überkreuzvergleich stand das Duell gegen den TV Werne an. Hier behielt das Team einen kühlen Kopf und knüpfte an die Schlussleistung gegen Werden an. Sehr beweglich und konzentriert wurde Punkt für Punkt geholt und lautstark bejubelt. Zum Ende des zweiten Satzes sah es ganz nach Tie-Break aus, da der TBH wackelte und Werne dies ausnutze. Aber beim Satzball von 10:14 für Werne, kam Lina Winkler an den Aufschlag und blieb sowas von cool. Die zwei darauffolgende Bälle wurden souverän erkämpft und so konnte ausgegelichen werden. Diesmal brachten auch Auszeiten das Team nicht aus dem Konzept - am Ende war es ein verdienter Sieg für den TBH.

Doch im Halbfinale wartete kein geringerer als der SV EMS Westbevern. Auch hier knüpfte der TBH an die beiden vorhergehenden Leistungen an und überraschte damit den Gegner, der im Gruppenduell ein einfaches Spiel mit dem TBH hatte. Immer wieder konnte man die beste Spielerin aus dem Spiel nehmen. Dies tat dem Höntroper Spiel enorm gut, da man so nicht den druckvollen Angriffen ausgesetzt war. Leider wurden in diesem Spiel einige Aufschläge ins Seitenaus geschlagen, so dass Höntrop die Punkte verschenkte.. leider reichte die engagierte Leistung nicht und der SV EMS Westbevern qualifizierte sich mit dem Sieg für die Westdeutsche Meisterschaft.

Etwas geknickt, aber nicht so traurig wie im Vorjahr, ging es dann im Spiel um Platz 3 erneut gegen den Werdener TB (was durchaus für die starke Vorrundengruppe sprach). Der Gegner war total überrumpelt von der Leistungssteigerung der Höntroperinnen. Mit viel Schwung wurden die Angriff mal kurz, mal lang zum Gegner gespielt. Am Ende war zwar etwas die Luft raus, aber es reichte zum Sieg. Damit konnte der TBH den Platz vom Vorjahr bestätigen und den 3. PLatz sichern.

Am Ende bleibt noch die gute Leistung von Antje Torkar hervorzuheben: sichere Aufschläge, super Einsatz und eine gute Übersicht!


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