Nachholspiele sind immer so ein Thema. Insbesondere dann, wenn für die Terminfindung nur wenig Zeit bleibt. Oftmals ist es schwierig, einen Termin am Wochenende zu finden, da die freien Wochenenden bereits anderweitig verplant oder die Hallen nicht frei sind. In Fall des Meschede-Spiels war dies auch der Fall. So mussten wir am vergangenen Freitag die Reise ins Sauerland antreten. Trotz unserer angespannten Personallage konnten wir mit einer guten Besetzung zum Auswärtsspiel reisen. Nach wie vor mit Caro auf Diagonal, die ihre Sache von Spiel zu Spiel besser macht, und mit insgesamt wenigen bis keinen Wechseloptionen (außer auf der Zuspiel-Position) starteten wir in das so wichtige Spiel gegen die Mannschaft aus Meschede, die sich in den letzten Spielen am eigenen Schopf aus dem Sumpf des Abstiegskampfes herausgezogen hatten. Für Meschede ging es darum weiter möglichst viel Abstand zwischen sich und die Abstiegsränge zu bringen. Für uns ging es darum, den Abstand nach unten zu wahren und vielleicht auch noch etwas in der Tabelle nach oben zu klettern.
Wir starteten gut ins Spiel. Wie bereits in den vergangenen zwei Begegnungen im vergangenen Jahr gegen Meschede waren wir im ersten Satz die deutlich bessere Mannschaft. Der zweite Satz war schon umkämpfter. Wir hatten ein bis zwei Phasen, in denen wir etwas zu nachlässig wurden, konnten aber schlussendlich auch diesen Satz gewinnen - wenn auch nur knapp. Im dritten Satz kam dann der Bruch, den wir öfters haben. Bis zur Mitte des Satzes machen beide Mannschaft nahezu abwechselnd die Punkte, bis wir fünf Fehler in Folge machen - drei direkte Annahmefehler und zwei Angriffsfehler. Ein Fünf-Punkte-Rückstand den wir auch bis zum Satzende nicht reduzieren konnten. Der vierte Satz verlief ähnlich wie der dritte Satz. Zu viele und vor allem auch unnötige Eigenfehler machten es uns unmöglich den Satz zu gewinnen.
So hieß es dann zum sechsten Mal in dieser Saison (und auch zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Meschede): Tie-Break. Im Hinspiel verloren wir den Tie-Break eindeutig. Auch dieses Mal starteten wir denkbar schlecht mit 0:3 in den Satz. Eine Aufschlagserie von Lisa brachte uns jedoch wieder ran, sodass es beim Seitenwechsel nur noch 7:8 gegen uns Stand. In der Folge gelang es uns trotzdem nur unter großer Anstrengung an unsere Leistung aus den ersten beiden Sätzen anzuknüpfen. Beim zwischenzeitlichen 9:12 gegen uns wechselten wir noch zwei Mal. In der Folge gelang es uns jedoch nicht den nächsten Punkt zu machen, sodass es sogar 9:13 gegen uns stand. Im Anschluss gelangen uns aber einige gute Aufschläge und unser Kampfgeist in der Block-Abwehr wurde belohnt. Wir arbeiteten uns zum 14:14 und entfachten damit neuen Glauben, der uns dann bis zum Sieg trug. Am Ende stehen wichtige zwei Punkte und ein Sieg gegen den direkten Verfolger in der Tabelle. Wir konnten unseren Abstand nach unten leicht ausbauen und sind nach wie vor im Rennen um Platz 3 dabei.
Weiter geht's für uns am kommenden Sonntag gegen Sorpesee, mit denen wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben.






