Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Segment 1 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Segment 2 (rechts)
Nach dem ersten verlorenen Spiel gegen den PSV Bchum, konnte die Vorgabe nur heißen „Vollgas geben“ gegen den TVK Wattenscheid.

 

Das Lokalderby hat ja immer eine gewisse Brisanz. Durch den Wechsel zweier Spielerinnen vom TBH zur TVK wird das natürlich noch unterstützt.

Gleich zu Beginn des Satzes wollten die Höntroper Damen zeigen, dass es nicht umsonst war in der Saisonvorbereitung gleich drei Testspiele zu absolvieren. Mit deutlichen Ansagen vom Trainer ausgestattet war das Team mental gut gerüstet. Bis zum Spielstand von 9:6 war es noch recht ausgeglichen. Jedoch vermochte Svenja Rupprecht mit acht tollen Aufschlägen die Wattenscheider Damen stark zu verunsichern. Erst beim Spielstand von 17:7 fing sich das Nachbarstadtteilteam wieder. Jetzt war es aber an Laura Pietsch mit ihren Schlagvarianten zu Punkten. Mit 25:14 war Satz Eins geschafft.

Wattenscheid gab aber nicht auf, sondern ordnete das Team und wechselte die Zuspielerin - Steffi Schaeffers (eine der gewechselten Spielerinnen). Sie erzeugte eine schnellere Spielweise bei Wattenscheid. In den Sätzen Zwei und Drei reichte es da nicht nur gut zu blocken auf Höntroper Seite. Wattenscheid kratzte in der Abwehr und spielte einige schon tot geglaubte Bälle zurück. Die unkontrollierten Bälle fielen in dem Höntroper Teil des Spielfeldes leider direkt auf den Boden. Beide Sätze mussten zu 15 an Wattenscheid abgetreten werden. 

Das es im vierten Satz wieder aufwärts ging für die in Rot gekleideten Damen aus Höntrop, war wohl dem Derby Charakter des Spiels geschuldet. Beide Teams schlugen  gut auf und das Abwehrverhalten war auf einem hohen Niveau. Jedoch behielt Höntrop die Nase vorn und erspielte ein 25:20. Einige Spielaktionen waren der Lautstärke des Höntroper Trainers anzulasten, welcher immer wieder den Erfolg in diesem wichtigen Satz verbal einforderte.

Tie Break ist immer eine Nervensache. Da fehlte es aber  auf TBH Seite dran. Die Schlaghärte und -varianten nahmen ab. "Mir fehlte da der letzte Biss und die Aggressivität der Mannschaft", so der Trainer. 5:15 war da schon deutlich und unter Wert geschlagen. Aber wir haben den ersten Punkt der Saison erspielt. Und, es gibt ja immer ein Rückspiel.


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